“I think the most difficult for a conductor is to find where is your role… where you need to step back and where you need to support, sometimes even where you need to little push and sometimes where you need to trust the musicians and let it – let it go! …. That’s the beginning of an intimate journey between musicians, obviously the conductor and then – the audience.” (Andris Nelsons, Interview im Februar 2018)

Im Jahre 1743 gründeten 16 Leipziger Kaufleute das Gewandhausorchester, das älteste bürgerliche Orchester der Welt. 275 Jahre später, im Februar 2018 wurde Andris Nelsons in einem feierlichen Akt als 21. Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Andris Nelsons strahlt nicht nur Begeisterung und Leidenschaft für die Musik und das Dirigieren aus – sondern ist in seiner bescheidenen, herzlichen und humorvollen Art auch als Mensch sofort sympathisch. Für Accentus music / arte durfte ich die Amtseinführung von Andris Nelsons in einer kurzen Episode filmisch erzählen. Den neuen Gewandhauskapellmeister hinter der Bühne, mit den Musikern des Orchesters, neuen Kollegen aber auch dem Leipziger Publikum zu beobachten, war eine ganz besondere Freude. Sehr berührt hat mich auch der Moment, in dem Andris sichtlich nach Worten rang, um etwas zu beschreiben, das aus seiner Sicht einfach zu beschreiben unmöglich ist:

“There are kind of logical things, professionality I think – and I think that’s important…. but then comes this…. this mystical part where… even for a professional… something happens, which you can’t explain!”

Ein neuer Klang also für die Musikstadt Leipzig, der Beginn einer gemeinsamen Reise zwischen Orchester und neuem Dirigenten – mit ganz viel Herz!

 

Ein paar Monate zuvor, durfte ich für Accentus music / arte einen weiteren Nelsons-Teaser konzipieren. Hier erlebten wir Andris als Gastdirigent bei der Arbeit mit dem Gewandhausorchester, Kristine Opolais und – „Dvořáks Neuer Welt“.

~ Anne

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